In der Beratung von Banken, Versicherungen oder Finanzvertrieben, wie beispielsweise der DVAG, wird häufig mit Slogans wie „Konzept schlägt Produkt“ oder „Die Formel des finanziellen Glücks“ geworben. Diese Aussagen stellen das Konzept über die Auswahl eines Produkts. Solche Verkaufsstrategien sollen von einseitigen Angeboten oder Produkten einer einzigen Gesellschaft ablenken.
Allerdings kann die Wahl eines ungeeigneten Produkts die Vorteile eines Konzepts zunichte machen, da das Produkt die Vorteile des Konzepts realisieren muss. Hier liegt der wesentliche Denkfehler im einseitigen Beratungsverkauf.
Die Nachteile der Angebote von gebundenen Verkaufsberatern betreffen sowohl Privatpersonen als auch Firmenkunden gleichermaßen.

Was in der Rechts- oder Steuerberatung als logisch angesehen wird, bleibt in der Finanzberatung oft auf der Strecke. Dabei ist die Finanzberatung ein weitaus komplexeres Thema, da bei allen Produkten rechtliche und steuerliche Aspekte eine entscheidende Rolle spielen und oft die Notwendigkeit der Produkte begründen. Der Abschluss eines Finanzprodukts erfolgt lediglich ergänzend zur Beratung, was es für den Kunden schwierig macht, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Oft wird mehr auf Vertrauen als auf eine vertragliche Bindung des Beraters an sich oder eine sorgfältige Auswahl gesetzt.
Dabei ist der Vergleich von Angeboten doch das A und O. Wer kauft heutzutage ein Produkt oder eine Dienstleistung, ohne vorher zu vergleichen – außer in der Finanzberatung?
"Wir arbeiten im Auftrag unserer Mandanten und handeln unanbhängig von Finanzinstituten oder Finanzvertrieben. Nur so können wir sicherstellen, dass wir dauerhaft die besten Ergebnisse für unsere Mandanten erzielen."
